Katzenbachs „Der Professor“ (34/2013)

Der Professor

Kurzbeschreibung (amazon)

Der pensionierte Psychologieprofessor Adrian Thomas bekommt von seinem Arzt eine niederschmetternde Diagnose: Demenz. Noch immer unter dem Eindruck der bestürzenden Nachricht blickt der alte Mann auf die Straße hinaus und sieht ein etwa sechzehnjähriges Mädchen vorübereilen. Gleichzeitig rollt ein Lieferwagen heran, bremst ab und beschleunigt wieder: Das Mädchen ist verschwunden. Der Professor ist verwirrt. Täuscht er sich, oder ist er gerade Zeuge einer Entführung geworden? Wenn er tatsächlich ein Verbrechen beobachtet hat, muss er handeln – das ist er sich schuldig. Die Frage ist nur, wie. Wird ihm seine Krankheit die Chance lassen, das Richtige zu tun?
Total spannend, vom Anfang bis zum Ende; wenngleich mich die Halluzinationen des Professors schon manchmal verwirrten. Besonders interessant fand ich zwei „Nebensächlichkeiten“: Eine demente, strickende, alte Mutter, die von ihrem Sohn liebevoll betreut wird – und der dennoch nicht der „perfekte“ Sohn ist. Und die vom Opfer praktizierte Sterbehilfe, die den Professor „rettet“. Darüber denke ich schon lange nach, wer wen retten/erlösen darf und kann.
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